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Das Kind und Kegel

Nach dem Malort möchte ich dir heute einen weiteren Ort vorstellen, der mich auf meinem Weg sehr geprägt hat.

Einen Ort, der besonders für Eltern mit Kleinkindern ein wertvoller Platz ist: das „Kind und Kegel“ in der Praterstraße.

Als ich 22 Jahre alt war und bereits Mama eines Kleinkindes, machte ich mich auf die Suche nach Gleichgesinnten. So bin ich auf das Kind und Kegel gestoßen.

In den späten 90ern waren sehr viele Eltern 30–36 Monate zu Hause bei ihren Kindern. Das Bedürfnis nach Austausch, Begegnung und Kontakt zu anderen Familien war groß.

Das Eltern-Kind-Zentrum war für mich der perfekte Ort, um neue Freundschaften zu schließen, aber auch, um einen neuen Blick auf Elternschaft zu bekommen oder Rat einzuholen, wenn Unsicherheiten auftauchten.

Für mich war diese Zeit der Startschuss für ein bewusstes Leben mit Kindern.

Ich hatte zwar viel von meinen eigenen Eltern mitbekommen, doch mein Blick aufs Elternsein wurde deutlich erweitert. Vieles, was ich bereits in mir gespürt hatte und auch anders machen wollte, wurde hier bestärkt.

Schließlich hatte ich über viele Jahre selbst das Vergnügen, Spielgruppen zu leiten, und dadurch die Möglichkeit, besonderen Menschen zu begegnen, die mich inspiriert haben.

Ich bin auf neue pädagogische Ansätze gestoßen und habe eine tiefe Liebe zur Reflexion und zur Weiterbildung entwickelt.

Bis heute schaue ich immer wieder vorbei, wenn ich in der Nähe bin, weil dieser Ort mich geprägt hat und mich jedes Mal daran erinnert, wie wertvoll Austausch, Begegnung und bewusste Begleitung von Familien sind.

Da die Elternzeit heute meist kürzer ausfällt, hat sich auch das Kind und Kegel weiterentwickelt. Es ist nach wie vor ein Eltern-Kind-Zentrum mit vielen wertvollen Angeboten und persönlicher Beratung – ergänzt durch eine fixe Kleinkindgruppe, die Familien im Alltag entlastet und begleitet.

👉 Über diesen Link findest du die aktuellen Angebote im Überblick.

 


 
 
 

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