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Wenn alles wieder zusammenfindet

Ich bin mehr als mein Körper und mehr als mein Verstand. Ich bin beseelt und habe auch einen Energiekörper. Als ich heute Morgen aufgestanden bin, habe ich sofort gemerkt, dass ich noch nicht ganz da war. Ein Teil von mir war noch müde, während meine Gedanken schon weit vorausgeeilt sind. Es ging nicht um Pflicht, sondern um das, worauf ich mich freue. Mein Tatendrang war bereits wach. Doch mein Körper war gerade erst aus dem Bett gestiegen und auch innerlich war ich noch nicht ganz angekommen. Zum Glück hat meine „innere Mutter“ sofort die Bremse gezogen. Sie hat mir meinen Guten-Morgen-Tee gebracht Finde einen Titel und mir geholfen, liebevoll diszipliniert zu sein. Disziplin klingt vielleicht nicht sehr frei. Für mich bedeutet sie jedoch nichts anderes, als mich selbst ernst zu nehmen. Ich korrigiere mich sanft und richte mich immer wieder neu aus. Denn durch bewusstes In-mich-Hineinspüren habe ich schon oft bemerkt, so wie heute auch, wie mein Energiekörper auf Reisen geht. Dann hilft es mir, mich aufrecht hinzusetzen, meinen Atem zu beobachten, meine Füße zu spüren und Gefühle wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten. Mit etwas Geduld gelingt es mir schließlich, ganz in meinem Körper anzukommen. Manchmal dauert das wirklich. Und doch lohnt es sich sehr, sich diese Zeit des Ankommens zu schenken. Vielleicht kennst du das auch: Wir sind schnell unterwegs und spüren uns selbst kaum noch. Wir verlieren den Kontakt zu unserem Energiekörper und funktionieren nur noch, was enorm stressig sein kann. Oft läuft dann vieles schief oder wir fühlen uns nicht gehört. Kein Wunder, wenn wir uns selbst nicht hören. Wo soll dann Klarheit entstehen? Für mich fühlt es sich stimmig an, wenn Körper, Geist und Energiekörper im Einklang sind. Und ich erlebe, dass das möglich wird, wenn ich mir bewusst Zeit zum Ankommen nehme. Wie dieses Ankommen aussieht, ist sehr individuell und manchmal auch von Tag zu Tag verschieden. Für mich ist es Tee trinken und eine Neurographik-Treppe zu zeichnen. Für dich ist es vielleicht Yoga. Oder einfach den Körper spüren. Bewusst zu duschen, einzucremen, sich zu schminken. Was immer es ist, die Vielfalt ist groß. Es darf Freude machen, Neues auszuprobieren und sich selbst darin zu entdecken. Wichtig ist nur eines: dass du dir die Zeit dafür nimmst.


 
 
 

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