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Warum freie Bildung?
Heute möchte ich erzählen, warum wir vor vielen Jahren beschlossen haben, der Schule den Rücken zu kehren. Als Mama von vier Kindern konnte ich, durch meine Offenheit und meine Neugier, nahezu die gesamte Bildungslandschaft kennenlernen: Privatschule, Montessori, Waldorf, Öffentliche Schule, Neue Mittelschule, Gymnasium, Freilernen und Homeschooling. Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch. Für mich gibt es kaum etwas Schlimmeres, als monoton in einem Hamsterrad zu stecke
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Gedanken für einen kalten Tag
Es ist kalt draußen und ich bin müde. Meine innere Mutter spüre ich kaum, obwohl sie mich über Wochen so gut begleitet hat. Über Wochen habe ich meine Kraft gespürt und jetzt macht es den Anschein, als würde ich schwach werden. Aber ist das wirklich so? Da ist ein Wunsch in mir... ein Bild von etwas, das ich gerne schon hätte. Am liebsten wäre ich schon dort. Aber da sind Schritte, die gegangen werden müssen. Sie lassen sich nicht überspringen. Ein Auslassen würde das, was
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Wenn alles wieder zusammenfindet
Ich bin mehr als mein Körper und mehr als mein Verstand. Ich bin beseelt und habe auch einen Energiekörper. Als ich heute Morgen aufgestanden bin, habe ich sofort gemerkt, dass ich noch nicht ganz da war. Ein Teil von mir war noch müde, während meine Gedanken schon weit vorausgeeilt sind. Es ging nicht um Pflicht, sondern um das, worauf ich mich freue. Mein Tatendrang war bereits wach. Doch mein Körper war gerade erst aus dem Bett gestiegen und auch innerlich war ich noch nic
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Dein Körper – dein Zuhause
Heute habe ich mich mit dem Thema Körper auseinandergesetzt. Eigentlich ist er ein regelrechtes Wunder…. und trotzdem wird er sehr selten aufrichtig geliebt. Weit verbreitet sind Vergleiche und der Fokus auf Mängel, die zu Unzufriedenheit führen. Auch die Spuren des Lebens: Schwangerschaftsstreifen, Narben, faltige Haut,…können schmerzhaft werden, wenn es zu innerer oder gar äußerer Bewertung kommt. Oft bekommt der Körper kaum Beachtung, obwohl er längst schreit und sich mit
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Selbstliebe vs. Egoismus
Als ich begonnen habe, mir selbst mehr Aufmerksamkeit zu schenken, habe ich schnell gemerkt, wie gut mir Selbstfürsorge tut. Alles, was meinen Kindern an Fürsorglichkeit und Liebe zugutekam, darf nun auch ich selbst genießen. Diese Qualität in mir nenne ich meine innere Mutter. Sie sorgt gut für meinen Körper. Sie schützt mich vor zu vielen Reizen. Sie hört mir zu und nimmt meine Gefühle ernst. Sie spendet Trost und führt mit liebevoller Konsequenz. Sie kümmert sich zeitnah u
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Von Nähe, Milch und Mut
Nach meinem letzten Text über windelfrei möchte ich nun über das Stillen schreiben. Als ich mein erstes Kind erwartet habe, war ich fasziniert von meinem Körper und von dem kleinen Wesen, das von Woche zu Woche rasant größer wurde. Damals gab es noch kein Internet, wo man schnell nachlesen konnte, was sich gerade tut. Ich hatte ein Buch und eine Zeitschrift, mit denen ich mich begnügte. Vieles wollte ich genauso machen wie Mama. Anderes malte ich mir bunt aus, wie schön alles
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Windelfrei
Hättest du gedacht, dass Babys auch ohne Windeln aufwachsen können? Und nein, das hat nichts mit Töpfchentraining zu tun. Die Natur ist perfekt. Sie hatte schon immer eine Lösung, sie wurde in unseren Breiten nur vergessen. Babys können von Anfang an loslassen, wenn sie müssen. Und wir Eltern können durch Einstimmung und aufmerksames Beobachten wahrnehmen, wann dieses Loslassen passiert. Als mein viertes Baby im November vor 10 Jahren auf die Welt kam, habe ich mir bewusst 40
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Wie sich die Welt wandelt – und der Umgang mit uns selbst
Es ist nur wenige Generationen her, dass Menschen Krieg und Hunger unmittelbar erlebt haben. Einige von ihnen leben noch heute und können von diesen schrecklichen Zeiten berichten. Damals war es kaum möglich, ins Fühlen zu gehen oder sich Zeit für Reflexion zu nehmen. Es wäre zu schmerzhaft gewesen. Abgesehen davon musste nach all der Zerstörung das Leben neu aufgebaut werden. Entsprechend war auch die Erziehung. Gefühle bekamen wenig Raum. Babys ließ man schreien, Emotionen
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Herzensgespräche mit mir selbst
Schon seit einigen Wochen erlebe ich enorme Spannungen in meinem Umfeld. Alles, was ich als heilig und unantastbar empfunden habe, hat sich als zutiefst menschlich herausgestellt. Ja, Konflikte kommen in den besten Familien vor. Sie sind da, um Wachstum zu ermöglichen und Ordnung herzustellen. Besonders dann, wenn sich Plätze und Verantwortlichkeiten verschieben. So viele Ausbildungen habe ich gemacht, um mit Konflikten bewusster umgehen zu können. Und jetzt stehe ich da und
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Die Befreiung nach der Befreiung
Nachdem ich viele alte Muster, in denen ich gefangen war, verabschiedet habe, konnte ich mich endlich mehr dem zuwenden, was sich für mich wertvoll und wichtig anfühlt. Ich habe viel Zeit damit verbracht, mich zu hegen und zu pflegen. Zu zeichnen. Jeden zweiten Tag ins Fitnesstraining zu gehen. Neue Routinen zu finden, die mich stärken. Musik und Bewegung haben dabei eine große Rolle gespielt. Reflektieren, nachspüren, was gerade da ist, aufschreiben, teilen, was mir wichtig
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Meine Morgenroutine
Eine meiner wichtigsten Routinen im Alltag ist der morgendliche Start mit mir selbst. Ein freundliches Zwiegespräch mit meinem Herzen. Es lauscht mir und schenkt mir Impulse und Antworten auf meine Fragen. Damit diese nicht nur flüchtige Gedanken bleiben, ziehe ich Linien und ergänze sie mit Zeichnungen – um das, was sich zeigen möchte, fest zu verankern. Ich freue mich sehr darauf, die Ressourcen und Erfahrungen, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe, bald an meinen Seel
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Der Vogel kehrt nicht zurück
Ich habe keine Lust mehr, mich zu verstecken. Ich möchte einfach ich sein. Und ich muss auch nicht allen gefallen. Ich habe genug von all den Gefälligkeiten, die mir nach und nach die Energie geraubt haben. Ich habe genug vom ständigen Ja-Sagen, obwohl ich längst gespürt habe, dass meine persönlichen Grenzen bereits überschritten waren. Ich mache das alles nicht mehr. Und ich kann dir sagen: Es ist eine Befreiung. Ich fühle eine Kraft und Stärke in mir, die mich mit Scharfsin
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Das Kind und Kegel
Nach dem Malort möchte ich dir heute einen weiteren Ort vorstellen, der mich auf meinem Weg sehr geprägt hat. Einen Ort, der besonders für Eltern mit Kleinkindern ein wertvoller Platz ist: das „Kind und Kegel“ in der Praterstraße. Als ich 22 Jahre alt war und bereits Mama eines Kleinkindes, machte ich mich auf die Suche nach Gleichgesinnten. So bin ich auf das Kind und Kegel gestoßen. In den späten 90ern waren sehr viele Eltern 30–36 Monate zu Hause bei ihren Kindern. Das Bed
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Der Malort
Als jemand, der Menschen auf ihrem Weg begleitet, ist es mir ein Herzensanliegen, Menschen auf heilsame und stärkende Orte aufmerksam zu machen. Orte, die uns wieder in Kontakt mit uns selbst bringen – jenseits von Leistung, Bewertung und „richtig oder falsch“. Ein solcher Ort ist für mich seit einigen Jahren der Malort Wien in der Grundsteingasse. Der Malort ist ein Raum, in dem altersgemischte Gruppen von 3 bis 99 (oder älter) nebeneinander malen. Dabei geht es nicht darum,
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Wie aus einer „bösen“ Schwiegermutter eine gute wurde
Wenn ein Paar zusammenkommt, um eine eigene Familie zu gründen, verschmelzen zwei Familiensysteme zu einem neuen. Alles, was aus den Herkunftsfamilien mitgegeben wurde, will neu sortiert werden. Was war gut und möchten wir so weiterleben? Was möchten wir auf keinen Fall übernehmen und bewusst anders machen? So einfach diese Fragen klingen, so herausfordernd sind sie in der Realität. Denn wir kennen zunächst nur das System, aus dem wir kommen. Dieses System ist uns vertraut. E
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Manchmal sind es Kinder in Königsgewändern, die uns daran erinnern, worum es im Leben wirklich geht.
Zwei Tage lang hatte ich die große Ehre, vier Kinder beim Sternsingen zu begleiten. Ich bin mit diesem Brauch nicht direkt aufgewachsen und wusste daher nur wenig darüber. Vielleicht geht es dir da so wie mir und genau deshalb möchte ich ein bisschen davon erzählen. Ähnlich wie bei Halloween ziehen die Kinder von Haus zu Haus und bekommen viele Süßigkeiten. Das wusste ich zum Beispiel nicht. Der große Unterschied zu Halloween jedoch ist eine unbeschreibliche Freude, die uns
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Warum es manchmal so schwer ist, einfach ich zu sein.
Wir Menschen sind soziale Wesen. Das ist uns von Natur aus in die Wiege gelegt. Kein Wunder…. ohne Gemeinschaft kein Überleben. Stell dir vor, du lebst in deinem Clan und wirst verstoßen. Das nächste Raubtier frisst dich. Alleine sind wir schutzlos. Wir können weder besonders schnell laufen, noch haben wir scharfe Krallen oder Zähne. Seit es uns Menschen gibt, haben wir deshalb zwei große Stärken: Kooperation und Spiel. Zusammen sind wir stark. Und im Spiel sind wir erfinderi
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Vom Bravsein, Berufung, Corona und freier Meinung
Der Wunsch, andere Menschen zu unterstützen und für sie da zu sein, war schon immer in mir angelegt. Zuerst habe ich mich den Kleinsten zugewandt und als Montessori-Pädagogin gearbeitet. Hier war ich in meinem gewohnten Element und auch in meiner Komfortzone. Es ist für mich nichts Besonderes, das Licht dieser Kinder zu erkennen und ihre Würde zu bewahren. Das konnte ich einfach von Natur aus und war keine Errungenschaft für mich. Mit 25 sah das schon ganz anders aus. Ich wol
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Warum "brav sein wollen" seinen Preis hat und wie sich das auf Partnerschaft und Eltern sein auswirken kann.
Ich war früher ein sehr lebhaftes, lebendiges Kind. Später wurde daraus ein braves, angepasstes Mädchen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie oft zu meinen Eltern gesagt wurde: „Wir hätten nicht gedacht, dass sie einmal so brav sein würde.“ Und auf dieser Bravheitsschiene bin ich lange geblieben. Denn das Kind in mir wollte gut sein. Es wollte gesehen werden. Konfliktscheu und angepasst versuchte ich, Harmonie zu halten und vieles auszugleichen. Dabei verschoben sich meine
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Was dann bleibt, ist Liebe
Lange Zeit glaubte ich, dass die Erbsünde eine Erfindung der Kirche sei, um uns Menschen klein zu halten. Mein Gedanke war: Nein, das ist nicht so. Jedes Kind, das auf diese Welt kommt, ist rein und vollkommen, und es gilt, dieses Wesen zu schützen und zu bewahren. Ich glaube nach wie vor, dass jedes Wesen mit diesem reinen Licht ausgestattet ist. Und doch, weitergedacht, wird jedes Kind durch sein Familiensystem geprägt. Es nimmt bereits lange vor seiner Geburt das Energiefe
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